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  Für Menschen mit Behinderung
Blindgif Bewegung, Spiel und Sport spielen im Leben von vielen Menschen eine bedeutungsvolle Rolle. Für Menschen mit Behinderung sind Bewegung, Spiel und Sport nicht nur elementare Bestandteile zur Gesunderhaltung, sondern leisten auch einen Beitrag zu gleichberechtigter Teilhabe in der Gesellschaft.

Der Deutsche Behindertensportverband (DBS) ist der zuständige Fachverband im Deutschen Olympischen Sportbund (DOSB) für den Sport von Menschen mit Behinderungen. Gleichzeitig ist der DBS nationales paralympisches Komitee für Deutschland und in dieser Funktion Mitglied im International Paralympic Committee (IPC).

Als lizenziertes Untersuchungszentrum des Deutschen Olympischen Sportbundes sind wir zuständig für Gesundheitsuntersuchungen von Kaderathleten, die auf Veranlassung des DBS zu uns kommen. Ebenso wie nichtbehinderte Kaderathleten sind diese verpflichtet, sich einmal im Jahr einer Gesundheitsuntersuchung zu unterziehen. Jedoch hält der DBS nicht nur Angebote für Kaderathleten bereit - er trägt auch zur Verbreitung des Breitensports für Menschen mit Behinderung bei, da sportliche Aktivitäten die Leistungsfähigkeit des einzelnen erhalten und stärken sowie Begegnungen und Gemeinschaftserlebnisse fördern. In gleicher Weise wird der Präventionssport gefördert, der auf eine Stärkung der Gesundheit, die Erhaltung der Mobilität sowie die Verhinderung eines wiederholten oder neuen Auftretens von Erkrankungen abzielt. Auch hier wirkt der Sport ganzheitlich und unterstützt somit die Teilhabe von Menschen mit Behinderung am Leben in der Gesellschaft.

Unsere langjährige Erfahrung in der medizinischen Betreuung von Menschen mit körperlicher Behinderung, die trotz oder wegen ihrer Behinderung Sport treiben wollen, zeichnet unser Institut aus. Wir sehen in dem Menschen mit körperlichen Einschränkungen in erster Linie den Sportler, der seine Sportart mit einem Optimum an Kraft, Ausdauer und Beweglichkeit ausüben möchte. Dabei können z.B. fehlende Gliedmaßen zu muskulären Dysbalancen führen, die es zu diagnostizieren und mit speziellen Übungen auszugleichen gilt. Wir verfügen über Geräte, Methoden und Know-How, auf Ihre spezifischen Bedürfnisse einzugehen, damit Sie Ihre Freude an Ihrer Sportart bewahren können.

Die Gesundheitsuntersuchung am Institut für Sport- und Bewegungsmedizin beinhaltet:

1. Eingehende internistische und orthopädische Untersuchung

  • Eingehende Erstanamnese
  • Impfstatus
  • Inspektion und Funktionsprüfung der Wirbelsäule, Füße, Beckenstellung, Kniegelenke, Hüftgelenke und Sprunggelenke
  • Verschiedene Muskelfunktionstests
  • Visustestung
  • Körperfettmessung
  • Bauchumfang
  • Echokardiografische Untersuchung
  • Registrierung des Ruheblutdrucks im Sitzen oder Liegen
  • Bestimmung verschiedener Lungenfunktionsparameter
  • Bestimmung zahlreicher Blutparameter von gesundheitlicher und leistungsmedizinischer Relevanz (Blutfette inkl. HDL- und LDL-Cholesterin, Blutzucker, Leber- und Muskelenzyme, harnpflichtige Substanzen, Eisenhaushalt, Elektrolyte etc.)
  • Analyse des Urins auf Vorhandensein von roten Blutkörperchen (Erythrozyten), weißen Blutkörperchen (Leukozyten), Eiweiß, Nitrit, Glukose und andere Substanzen
  • Functional Movement Screen™ (funktionelle Bewegungsanalyse) zur Bestimmung von Beweglichkeit und Stabilität

2. Spiroergometrische Untersuchung auf dem Fahrrad-, Laufband- oder Ruderergometer mit
Laktatmessung
Dreieck blau Leistungsdiagnostik

  • Belastungs-EKG und Blutdrucküberwachung
  • 2x Lungenfunktionstest (vor und nach Belastung)
  • Bestimmung der maximalen Sauerstoffaufnahme (VO2max)
  • Bestimmung der individuellen anaeroben Schwelle aus Messungen der Milchsäurekonzentration bei Belastung (Laktattest)
  • Ermittlung der individuellen Trainingsbelastung

3. Dokumentation
Umfängliche schriftliche Beurteilung der spiroergometrischen Untersuchung
Ausführlicher Arztbrief

4. Persönliches Abschlussgespräch
Besprechung des Arztbriefes sowie der Leistungsparameter mit Ableitung entsprechender Trainingsempfehlungen mit Prof. Dr. Klaus-Michael Braumann (Zusatztermin, 1/2 Stunde, Kosten zusätzlich: 30,60 Euro)

Kosten: ca. 418,40 Euro für Selbstzahler (Mitglieder gesetzlicher Versicherungen)

Wir weisen darauf hin, dass die zu zahlenden Beträge für privat Versicherte deutlich höher sein können (ca. 2-fach) als die Sätze, die wir für gesetzlich Versicherte bzw. Selbstzahler im Rahmen einer „Gesundheitsuntersuchung“ in Rechnung stellen.

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